Samstag, 31. März 2018

BlogPost Nr. 118: Zusammenfassung der Beiträge im März 2018


Ein wenig schleppend lief der März bei uns an, dann kam aber doch noch einiges zusammen. Schaut selbst!





Auch wenn Uwe derzeit nicht so viel Zeit zum Lesen hat wie er es sich wünschen würde, beendet er doch dann und wann ein Buch. Zum Beispiel dieses hier:
Jo! Und wieder mal hat Ken Follett einen tollen historischen Roman geschrieben, auch wenn ich von der Fortsetzung der Kingsbridge-Saga ein wenig mehr, oder vielleicht anderes erwartet hatte.
Nunmehr begeben wir uns in das "goldene", das "elisabethanische Zeitalter." Die Auseinandersetzungen zuwischen Hugenotten und Puritanern mit den Katholiken und die Behauptung Englands gegen den Rest Europas. Spannend, Informativ und eben ein Follett. ► Rezension



In seinem neuesten Roman OLGA widmet sich Bernhard Schlink dem Leben einer starken Frau. Behutsam nähert er sich diesem Leben an, einer großen Liebe, und dabei gleichzeitig einem ganzen Jahrhundert. Drei Teile schildern die Ereignisse aus drei verschiedenen Perspektiven, was ein rundes Bild von Olga entstehen lässt. Bernhard Schlink schreibt in einem ruhigen Schreibstil, aber auch wenn hier vieles nur angedeutet und angerissen erscheint, weist der Roman an vielen Stellen doch eine große Tiefe auf, berührt ohne rührselig zu werden. Olga ist Anne im Verlauf der Lektüre nahe gekommen und verlässt sie letztlich mit einem ruhigen Gefühl und einem leisen Lächeln. Ein starkes Buch über eine starke Frau, ein vielschichtiger Roman, der zu eigenen Entdeckungen einlädt...


Auch der neueste Roman von Andreas Izquierdo ist nun gelesen. FRÄULEIN HEDY TRÄUMT VOM FLIEGEN kommt anfangs federleicht daher, doch nur zu bald halten auch ernste Themen hier Einzug. In der Summe sind es vielleicht ein wenig zu viele (schwere) Themen, die sich hier letztlich versammeln, aber dem Autor gelingt die Balance zwischen dem tiefen Ernst und vielen humorvollen Einlagen. So ist der Leser in einem Moment noch geschockt oder berührt, nur um im nächsten Augenblick in ein Kopfschütteln oder Lachen zu verfallen. Solch gelungene Mischungen mag Anne sehr. Ein warmherziger Roman voller Gegensätze, ein Roman, der berührt und unterhält und dabei vieles an
reißt, über das sich nachzudenken lohnt. Kurz: lesenswert!










BUCHMessePOST 01-2018 - Vorfreude 1
BUCHMessePOST 02-2018 - Vorbereitung
BUCHMessePOST 03-2018 - Tag 1
BUCHMessePOST 04-2018 - Tag 2
BUCHMessePOST 05-2018 - Tag 3
BUCHMessePOST 06-2018 - Tag 4
Neuauflage der "Bärensöhne" von LWH &
► Litterae Artesque trifft Sabine Ebert


So nach und nach muss man ja mal die Rezensionsschulden aufholen, auch wenn dieses Buch rechtmäßig per Zahlung einer gewissen Summe an einem Tisch mit weiteren Werken des Autors, dem hier schon bekannten Ralf Günther.

Wir erfahren viel von einer Gräfin Hahn-Hahn, die allerdings nicht DIE THEATERGRÄFIN ist. Sie bekannte Schriftstellerin befindet sich gerade auf einer Reise in den Orient, während ihr Herr Sohn zu Hause in Mecklenburg versucht, Romeo und Julia mit drei Schauspielern zu inszenieren. Dabei eifert er anscheinend seinem Großvater nach. Sehr interessant mal wieder, so wünscht man sich einen ► historischen Roman.


Ein tolles Debüt durfte Anne im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin lesen. Der Diogenes Verlag ist ja bekannt dafür, ein feines Händchen bei der Entdeckung vielversprechender Autoren zu haben - und auch diesmal wurde Anne nicht enttäuscht. LEINSEE von Anne Reinecke überzeugt durch einen ganz besonderen Schreibstil, behutsam und poetisch zuweilen, dann wieder wuchtig und gewaltig, aber stets ungemein bildhaft. In jedem Fall ist dies ein Roman, der sich in keine Schublade stecken lässt. Eine Erzählung über eine verlorene Kindheit, über eine Selbstfindung, über eine Liebe, über Loslassen und Ankommen - und über Farben. Die Bilder von einer verrückten Teeparty, von einer riesigen Schneekugel und einer Taube im Käfig werden Anne wohl noch eine Zeitlang begleiten - und vor allem hat sie der Roman mit einem Lächeln entlassen. Was will man mehr?


Was gibt es Schöneres für jemanden, der wie Anne Bücher und das Lesen liebt, wenn er auf ein Werk stößt, das sich mit eben dieser Liebe zur Sprache und zum Wort befasst - eingebettet in eine fantasievolle Geschichte, die vielversprechend klingt? Anne hat sich daher sehr gefreut, als sie die Gelegenheit erhielt, dieses Debüt des gerade einmal 33jährigen Elias Vorpahl zu lesen, doch... Leider hielt DER WORTSCHATZ nicht, was Anne sich davon versprach. Das Buch lässt zwar ein großes Engagement und eine sichtliche Freude am Fabulieren erkennen, doch konnte es Anne leider nicht wirklich mitreißen. Schade.


Anne durfte sich freuen! Sie hat die LovelyBox in diesem Monat gewonnen - drei Bücher aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch. Was es genau gab, seht Ihr HIER!


DAS LEBEN IST MANCHMAL WOANDERS ist ein angenehm zu lesender Wohlfühlroman von Ulrike Herwig. Dieser Roman bietet genau das, was Anne sich von ihm erhofft hatte: eine lebensbejahende Erzählung mit einem Antihelden, der sich nicht nur klammheimlich in die Herzen der Nachbarn einschleicht, sondern auch in das des Lesers. Da bleibt nur die Empfehlung: unbedingt lesen!



Und zum Schluss präsentierten wir noch unsere NEUERWERBUNGEN von Februar und März 2018 - da ist wieder einiges zusammengekommen! An Lesefutter wird es uns jedenfalls erst einmal nicht mangeln.

Doch nun wünschen wir den Lesern unseres Blogs erst einmal schöne Ostertage!



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