Sonntag, 24. Juni 2018

Matson, William B.: Crazy Horse

Tashunka Witko: Geheimnispferd. Kriegshäuptling bei den Dakota. Unversöhnlicher Gegner Mattotaupas und daher ebenso Feind seines Sohnes Harka Steinhart Nachtauge..., der den Oberhäuptling später mit einer Kriegspfeife in den Kämpfen an der Union Pacific in der Nähe des North Platte River narrt. Harka – Stein mit – Hörnern – Tokei-itho trifft ihn noch einmal in der Reservation, kurz vor dem Mord an diesem großen Krieger – genannt Crazy Horse – Verrücktes Pferd. So erzählt Liselotte Welskopf-Henrich von ihm wie auch von Tatanka Yotanka (Sitting Bull) [1] in Die Söhne der Großen Bärin. So lernte ich ihn kennen und nun also die Biografie aus berufenem Mund.



CRAZY HORSE
Das Leben & Vermächtnis eines Lakota Kriegers
Die Edward Clown Familie


Samstag, 16. Juni 2018

Salander

Der Name einer außergewöhnlichen jungen Frau geistert durch die Literatur und Filmwelt. Sie ist die eigentliche Hauptfigur einer Geschichte, die mit MILLENNIUM begann. Die Trilogie von Stieg Larson. Darüber habe ich bereits hier berichtet. Lisbeth Salander war DAS MÄDCHEN DASS, MIT DEM FEUER SPIELTE


Was das bedeutete, erfuhren wir im zweiten Band der Trilogie des Bestsellerautors, sie warf nämlich einen Pappkarton mit Benzin auf ihren brutalen Vater. Doch dieser hatte neben einem Sohn (Halbbruder) noch eine zweite Tochter, Camilla – Zwillingsschwester von Lisbeth und treue Tochter ihres Vorbildes Salatschenko´s – ihrer beider Vaters.

Im dritten Band der Trilogie klärte sich eine Menge auf und doch...

Hier folgen nun VERSCHWÖRUNG und VERFOLGUNG.


Freitag, 15. Juni 2018

Ng, Celeste: Kleine Feuer überall

Wieder ein Buch, das ich im Rahmen einer Leserunde lesen durfte, dank einer freundlichen Vergabe von Rezensionsexemplaren durch den Verlag. Erneut trafen sich bei Whatchareadin interessierte Leser zur Diskussion, was die Lektüre noch intensiver gestaltete. 

Ich bin sehr gespannt auf die angekündigte Verfilmung, kann aber jetzt schon sagen, dass dieses Buch in diesem Jahr zu meinen Highlights zählt!







Sonntag, 10. Juni 2018

Togonidze, Ekaterine: Einsame Schwestern

Diesen schmalen Roman aus dem österreichischen Septime Verlag durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin lesen, wo die Autorin netterweise auch einige unserer Fragen beantwortete. 

Georgien ist in diesem Jahr Ehrengast auf der Frankfurter Buchmese. Und mit diesem Buch haben sie schon einmal einen Paukenschlag gesetzt. Weshalb? Lest selbst!









Freitag, 8. Juni 2018

Engberg, Katrine: Krokodilwächter

Der Diogenes Verlag und Thriller? Das ist nicht unbedingt das erste Genre, das mir bei diesem Verlag einfällt. Aber da Diogenes für hochwertige Bücher steht, wurde ich neugierig.

Obwohl es sich um den Beginn einer neuen Reihe handelt, bewarb ich mich also um ein Exemplar bei einer Leserunde bei Lovelybooks. Und hatte Glück. Ob das Buch hielt, was der Verlag versprach? Das könnt Ihr hier nachlesen: 







Sonntag, 3. Juni 2018

Bargum, Johan: Nachsommer

Nach welchen Kriterien wählt man Bücher aus? Manchmal lässt man sich sicherlich von der Begeisterung anderer anstecken, in anderen Fällen verlässt man sich doch wohl eher auf sein Bauchgefühl. Klappentext und Cover helfen vielleicht bei der Entscheidungsfindung, Genre und Verlag aber gewiss auch.

Dieses Buch sprang mich bereits in der Vorschau seines Erscheinens an, und freundlicherweise überließ mir der Verlag ein Rezensionsexemplar, wofür ich mich auch an dieser Stelle noch einmal bedanken möchte. Ob ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen konnte? Das kann man hier nachlesen:




Freitag, 1. Juni 2018

Nevo, Eshkol: Über uns

Im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin durfte ich dieses Buch lesen, dessen Autor heute zu den wichtigsten Schriftstellern Israels gehört. Es war mein erster Roman von Eshkol Nevo, der vielen wohl v.a. durch 'Wir haben noch das ganze Leben' ein Begriff sein dürfte.

Es war gut, dieses Werk im Rahmen einer Leserunde zu lesen, da es dort nicht nur einen intensiven Meinungsaustausch dazu gab, sondern auch viele Hinweise zum Hintergrund, die ich ansonsten womöglich verpasst hätte. Zum Gesamteindruck kann man hier weiterlesen: 




Donnerstag, 31. Mai 2018

BlogPost Nr. 122: Zusammenfassung der Beiträge im Mai 2018


Urlaubszeit ist nicht immer auch Lesezeit. Deshalb begann der Monat etwas schleppend, aber einiges kam schließlich doch noch zusammen. Hier gibt es alles auf einen Blick!

BlogPost Nr. 121: Unsere Neuerwerbungen im April und Mai 2018


Viele bunte Frühlingsblumen? Hier ist es zwar bunt, aber das liegt eher am Zuwachs in unseren Regalen...
In zwei Monaten kommt da so einiges zusammen!




Mittwoch, 30. Mai 2018

Tudor, C. J.: Der Kreidemann

Bei all der zeitgenössischen Literatur, die ich in letzter Zeit häufig und mit Vorliebe lese - ab und zu darf es doch auch gerne mal wieder ein ordentlicher Thriller sein. 


Ich hatte das Glück, den Roman schon kurz vor seinem offiziellen Erscheinen im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen zu dürfen. Und weiß nun wieder, weshalb ich dieses Genre auch einfach gerne mag. Dieses Buch bietet einen subtilen Thrill und trotz des ruhigen Erzählstroms ausreichend Spannung. Weshalb das Debüt der britischen Autorin mich überzeugen konnte, kann man hier nachlesen:




Mittwoch, 23. Mai 2018

Brakensiek, Stephan: Die Akte Marx

1818 - 2018: Der zweihundertste Geburtstag von Karl Marx führt zu einer Flut von Artikeln, Beiträgen, Konferenzen und Büchern. Weil Regionalkrimis in Mode gekommen sind, liegt es nahe, dass Trier, die Geburtsstadt von Mohr, wie er von seinen Kindern genannt wurde, herhalten muss. Karl-Marx-Stadt, seit Jahren bereits wieder Chemnitz, gibt das nicht her. Also stürzen wir uns mit Stephan Brakensiek ins Marxjahr.

Natürlich gibt es da in diesem Jahr eine Marx-Ausstellung. Doch was hat der Mord an zwei holländischen Touristen damit zu tun? Gibt es einen Zusammenhang, wenn ein Trierer Eisenbahner in einem Strafbataillon an der Ostfront fällt und vorher eine Kiste "Geheime(r) Reichssachen" verschwindet? Jedenfalls haben die Holländer einen Packen Manuskriptseiten bei sich und sind auch sonst etwas dubios.

"Ein Fund, der die Grundfesten des Marxismus erschüttern könnte: Historische Fakten treffen auf fesselnde Fiktion."


BlogPost Nr. 120: Zum Datenschutz

Wir wissen nicht, ob die Zunft der Blogger am 25.05.2018 besonders bedeutsam ist für etwas, was man gemeinhin "Abmahnindustrie" nennt.

Wir wissen aber, dass die echt penetrant sind, weil wir, wenn auch nicht beim Datenschutz, schon einmal reingefallen sind.

Wir wissen auch nicht, ob in der Datenschutzrichtlinie von Google (Grundlage für Blogs von Blogger) alles so beschrieben ist, wie das die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), welche am 25.05.2018 wirksam wird, fordert.


Wir haben versucht, uns darauf einzustellen und das Impressum und den Datenschutz neu gefasst in der Hoffnung, dass weitestgehend alles stimmt. Momentan hat das einige Folgen.

Wir wissen zum Beispiel nicht genau, inwiefern die Anmeldedaten und die Kommentardaten und das Kontaktdatenformular Daten unserer Leser senden und wo diese gespeichert werden.

Das Kontaktformular habe ich deswegen entfernt.
Sämtliche Plug-Ins zu social media Seiten habe ich ebenfalls entfernt. Wer also "teilen" will, muss den Link nehmen und auf  Facebook oder Twitter usw. einfügen.
Ebenso wurde vorerst die Kommentarmöglichkeit deaktiviert. Die Deaktivierung habe ich in der Datenschutzerklärung angegeben.

Wir sind der Auffassung, dass uns Blogger / Google eine entsprechende Darstellung des Datenschutzes zur Verfügung stellen muss. Dies betrifft weniger die Google-Nutzer wie uns selbst oder unsere Google - Follower, als die anderen, uns ebenso willkommenen Leserinnen und Leser, deren Daten wir als Betreiber zu schützen haben. In unserer Datenschutzerklärung sind die jeweiligen Links zu Google enthalten.

Unter Zeit - Online fand ich diesen interessanten Artikel, der das Problem für Blogger wie uns umreißt. Darin wird von einer Bloggerin berichtet, die schlichtweg aufgibt weil sie "Null Lust auf eine Tonne Administration hat" und weil sie selbst ihre eigene "Datenschutzbeauftragte und Sekretärin" sei. 

Meine Lust, mich in die ganzen Finessen von irgendwelchen Analysetools hineinzuarbeiten, hält sich echt ebenso in Grenzen. Vorerst haben wir jedenfalls ein paar "Datensammler" entfernt, da kann Mark Zuckerberg beteuern was er will.


23.05.2018
Der datenschutzverantwortliche Administrator


Sonntag, 20. Mai 2018

Wolff, Carola: Der Fluch des Erlkönigs

Nun schau sich einer dieses Cover an. Gruselig - oder? Wer bitte vermutet dahinter ein Kinder- und Jugendbuch? Als solches entpuppte es sich jedenfalls, wie ich zu meiner Überraschung feststellte. Als solches aber ist es durchaus gelungen.

Der Erlkönig beschäftigt die Fantasien der Menschen seit Jahrhunderten. Und offensichtlich hat er bis heute nicht an Aktualität verloren. Carola Wolff hat hier eine spannende und unterhaltsame Fantasy-Geschichte daraus gezaubert...







Samstag, 19. Mai 2018

Fouchet, Lorraine: Die Farben des Lebens

Sehr neugierig war ich auf diesen Roman aus dem Atlantik-Verlag. Von 'Ein geschenkter Anfang' aus der Feder von Lorraine Fouchet hatte ich nur Gutes gelesen, nun wollte ich ihr neuestes Werk kennenlernen. 

Dank einer Leserunde bei LovelyBooks kam ich dann tatsächlich in den Genuss, dieses Buch lesen zu dürfen. Ich nahm es mit in den Urlaub und hätte kaum eine bessere Wahl treffen können. Zwar war ich nicht am Atlantik wie der Hauptcharakter des Romans, aber am Meer war ich doch. Und die Lektüre habe ich wahrlich genossen...





Mittwoch, 16. Mai 2018

Haruf, Kent: Lied der Weite

Im Rahmen einer Leserunde bei Whachareadin durfte ich diesen Roman von Kent Haruf lesen. Kein neuer Roman - er erschien bereits 2001 in deutscher Übersetzung unter dem Titel 'Flüchtiges Glück' beim Btb-Verlag - doch wurde ich auf den Autor erst aufmerksam, als der Diogenes-Verlag ihn unter seine Fittiche nahm. Leider ist der Autor bereits verstorben, so dass von diesem wohl keine neuen Schätze mehr zu erwarten sind. Doch ein paar wenige Romane hat er hinterlassen...

'Lied der Weite' ist der erste Roman von Kent Haruf, den ich kennenlernen durfte. Aber - so viel sei schon einmal verraten - ganz sicher nicht der letzte. Wie es mir mit dieser Erzählung erging, kann man hier nachlesen:


 

Dienstag, 15. Mai 2018

Pieper, Tim: Tiefe Havel

Tim Pieper war der allererste Autor, mit dem ich eine Leserunde erfahren durfte. Bei den Buchgesichtern war das seinerzeit, und es hat mich auf den Geschmack gebracht - sowohl was Leserunden anbelangt als auch bezüglich von Tims Büchern. Kein Wunder also, dass ich mich jedesmal freue, wenn ich erfahre, dass wieder ein neues Werk von ihm erscheint!
 
Nun ist auch der dritte Band der Havel-Krimis gelesen. Ob der mich auch wieder überzeugen konnte, kann man hier nachlesen:





Sonntag, 13. Mai 2018

Groeper, Kerstin: Der scharlachrote Pfad

Regelmäßig führt der Gang durch die Stände der Buchmesse in Leipzig zum Traumfängerverlag. Das liegt selbstverständlich an meiner Indianer-Affinität, aber, und das ist zunehmend wichtig, ebenso an der sympathischen Kerstin Groeper, die im Jahr 2014 den Roman Der scharlachrote Pfad veröffentlichte.

Wieder einmal sind es die Plainsindianer, deren Geschichte Pate stand für einen Roman, der besonders das Schicksal verschiedener Frauen in den Fokus rückt. Erzählt wird die Geschichte der Crowfrau (Absorakee) Wah-bo-sehns, die von dem Lakotakrieger Tschetan-withko auf einem Kriegszug samt ihrer Tochter Graueulenmädchen geraubt wird.


Samstag, 5. Mai 2018

Larsson, Stieg: Millennium

© URDD
Vor fünf Jahren, im September 2010 schrieb ich über die drei Millenium-Bände des schwedischen Schriftstellers Stieg Larsson und stellte nun vor einigen Tagen fest, dass dieses Thema in
unserem Blog gar nicht erwähnt ist.
Nun, im Zuge des erneuten Genusses der schwedischen Verfilmung wird es mal Zeit.

Hier folgt nun die leicht redigierte Rezension aus dem Jahr 2010.



* * *

VERBLENDUNG, VERDAMMNIS & VERGEBUNG sind drei Romane, die zu denen gehören, von denen man nicht lassen kann. Ist es möglich, den Ersten und den Zweiten einzeln zu lesen, muss der Dritte sofort dran glauben, da er nahtlos den zweiten fortsetzt.


Donnerstag, 3. Mai 2018

George, Margaret: Ich, Heinrich VIII.


Hervorgestöbert aus den Buchgesichter-Analen. Aus dem Jahr 2014 stammt die folgende, ein wenig aktualisierte Rezension zu einem historischen Roman von Margaret George. Ich, Heinrich VIII.


 Eine der bekanntesten historischen Gestalten Englands ist wohl Henry TUDOR VIII. Vater der späteren „jungfräulichen“ Königin Elisabeth. 1491 geboren kam er als Zweitgeborener Sohn Heinrichs des VII. auf die Welt und auf Grund des frühen Todes seines Bruders Arthurs doch zeitig auf den Thron. Er heiratete die Witwe seines Bruders Katharina von Aragon. Diese Ehe wurde später geschieden und weil der Papst nicht recht wollte, sagte sich Heinrich von der katholischen Kirche los und gründete die Anglikanische Kirche als deren Oberhaupt er sich bezeichnete. Diese war ein Mittelding zwischen Katholizismus und Protestantismus. Allerdings neigte der König mehr zum Katholizismus.


Montag, 30. April 2018

BlogPost Nr. 119: Zusammenfassung der Beiträge im April 2018


Der Frühling ist da - voller Farbexplosionen und Lebenslust. Ob es bei uns auch Leselust gab, seht Ihr hier!


Sonntag, 29. April 2018

Herwig, Johannes: Bis die Sterne zittern

Manchmal komme ich aufgrund einer Irritation zum Lesen eines Buches. So war es hier. Bewerben konnte man sich für ein Exemplar des Romans bei 'Was liest du?'. Als ich den Klappentext las, war mir klar, dass ich versuchen musste, hier mitzulesen - denn wer oder was zum Teufel waren die 'Leipziger Meuten'?

Es hat geklappt, ich habe ein Leseexemplar des Romans erhalten - und gelesen ist es auch schon . Nun weiß ich mehr über die Hintergründe der Leipziger Meuten und wundere mich immer noch, wie unbekannt diese sind. 

Wer wie ich Näheres darüber und über den Roman an sich wissen möchte, der kann hier gerne weiterlesen!


Sonntag, 22. April 2018

Treuenfeld, A.v.: Israel


Momente seiner Biografie

Geschichtsbücher. Sie sind heute so anders, als vor Jahrzehnten. Ich meine natürlich nicht Lehrbücher. Die verfolgen einen etwas anderen Zweck als zum Beispiel das Buch „ISRAEL – Momente seiner Biografie“ der Andrea von Treuenfeld. Begegnet bin ich der freien Journalistin Auf der Buchmesse in Leipzig, hier las sie aus diesem Buch.

In dieser Woche begannen die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel. Am 14. Mai 1948 proklamierte David Ben Gurion im heutigen Museum Eretz Israel den neuen Staat, während ringsherum die Armeen der Nachbarstaaten die Gewehre durchluden.

Siebzig Jahre in kurzen Episoden Revue passieren zu lassen, kein Jahr dabei zu vergessen und die ganze Palette palästinensisch – israelischer Eigenheiten, Besonderheiten, Gemeinsamkeiten vor dem Leser auf 203 Seiten auszubreiten, Andrea von Treuenfeld hat dies sehr gut hinbekommen.