Samstag, 25. März 2017

Instagram & Co.

Ja was denn noch alles? Da sind doch schon so viele Möglichkeiten, meine Fotos zu veröffentlichen. Abgesehen davon, dass deren Veröffentlichung nur ab und zu Aufmerksamkeit erregt, geschweige denn Kommentare. Nun ja, ich tummle mich ja auch nicht ständig in den diversen Communities und so was beruht dann doch auch auf Gegenseitigkeit.





Mit was fing das an? Ach ja, fotocommunity.de, Facebook - Profil, dann kam das Shootcamp (genialer Internet-Fotokurs), anschließend flickr.de, und dann, dann kam ein neues Handy.  Mit dem iPhone kam instagram. Eine Plattform, die ich nie wollte, die sich aber als eine der besten für die Handyfotografie herausstellte. Erste Versuche unternahm ich mit diversen, leider eher rumstehenden Musikinstrumenten. Die nächsten hatten dann schon was mit dieser Bloggerei hier zu tun. Deutlich zu sehen: das kostet Zeit, Whisky und es braucht Sehschärfe.




Was Instagram ausmacht, das ist die vielseitige und einfach sehr schnelle Art und Weise der Fotobearbeitung. Kontraste, Schärfen und vor allem das Hervorheben, die Klarheit und einiges mehr lassen sehr schnell Fotos enstehen, die man auf Twitter und Facebook auch schnell weiter verteilen kann. Spaß macht es auch im Herbst und im Winter zu fotografieren. Hier war ich mal wieder im Hafen, wo die nächste Bildserie entstand.



Im sehr zu empfehlenden Fotokurs des Österreichers Christian Anderl bekommt der Fotounkundige, die meisten sind eigentlich so unkundig nicht, eine der ersten Aufgaben:

Er soll die teure Spiegelreflex aus der Hand legen, ausnahmsweise das Handy benutzen und auf die Suche nach Motiven gehen. Aufmerksamkeit ist gefragt.

Da sind schon schöne Sachen zu sehen gewesen in der Communiy, für die ich hier gern etwas Werbung betreiben möchte.

Das Schilfrohr im herbstlichen Wind und das letzte Grün sind solche Bilder, finde ich.

Wer unseren Blog etwas aufmerksamer verfolgt, der weiß, dass Anne und ich ganz vernarrt in die Bücher von Tim Pieper sind. Das letzte Buch war Kalte Havel. In diesem geht es um Mord, aber hier geht es um Bilder. Teilweise aber spielte der Roman in den Belitzer Heilstätten. Und die sind es unbedingt wert, einmal besucht zu werden. Natürlich mit der Fotoknipse. Irgendwann muss ich die Bilder mal durch Photoshop laufen lassen, aber hier hab ich mal ein paar Beispiele, für die das Smartphone herhalten musste. Die Belitzer Heilstätten waren einmal ein super moderner, weltweit einzigartiger Krankenhauskomplex in der Nähe von Berlin.




Heute sind das meist Ruinen, deren Charme immer wieder Fototouristen anlockt, aber auch Cliquen, die es sich in den alten Gebäuden gut gehen lassen. Mit geistigen Getränken und dem Rauch verbotener Substanzen ist deren Sorge, dass die Gebäude mal wieder einem Zweck zugeführt werden. Das spielt übrigens in dem genannten Roman eine Rolle.



Wenn man eine musisch - litterarische Ader hat, dann verknüpft man das gelegentlich miteinander. Zwei Klaviere sind hier rechts zu sehen. Das eine ist auch schon eine Ruine und ist in den Beelitzer Heilstätten ein beliebtes Motiv. Das andere, mit dem Efeu drum herum passt eher zu diesem Blog, denn dieses, noch "funktionierende" Klavier stand in der Messe Dresden während der Schriftgut. Von dieser kleinen und feinen Büchermesse war schon öfter die Rede hier auf Litterae- Artesque.

Etwas weniger musisch sind die folgenden Detailaufnahmen, die nicht auf den Anfang des 20. Jahrhunderts hinweisen, als die Heilstätten entstanden, sondern eher auf die Zeit, da das Areal von Soldaten wie dem in der Mitte etwas weiter oben bevölkert war.
















Irgendwann war auch im letzten Jahr Weihnachten. diese Zeit lädt auch stets ein, Fotoversuche zu machen. Solche wie die folgenden Bilder hier:
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Der hier bloggende Hobbyfotograf wohnt ja nun in der Mecklenburger Seenplatte, gelegentlich ist der Zierker See auch mal vereist. Ich habe ja schon ein paar Hafenbilder erwähnt - das rechte Bild ist allerdings der nicht vereiste Tegernsee. So eine verlassene Steganlage fotografiert man doch am besten in Schwarz - Weiß. Auch Sepia bietet sich gelegentlich an. Überhaupt ist das Verschieben der Farbregler ein interessanter Aspekt.





Zum Schluss. Nein, ein Technikfreak bin ich bestimmt nicht. Aber man kann auf diese Weise ja auch mal festhalten, was einen sonst so interessiert und der neue Kodiaq wäre schon ein Auto, welches man nicht nur ablichten muss. Man könnte dazu auch zu einem neuen Fototermin fahren.




Ein guter Freund hat unter dem rechten Bild überzeugend erklärt, dies "wäre die erste Kamera, die ein Selfie von sich macht." Das war´s mal wieder von der Fotosparte.


© KaratekaDD





Kommentare:

  1. Ein schöner Beitrag, der auch mal wieder auf die anderen Möglichkeiten des Blogs verweist... ☺

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