Freitag, 1. April 2016

BlogPost Nr. 66: Unsere Neuerwerbungen im März 2016


Erstaunliches gibt es aus dem verregneten März zu berichten. Nicht Anne war es jedenfalls, die diesmal die meisten neuen Bücher erwarb!





KaratekaDD


Er konnte nämlich gestern nicht widerstehen und erwarb einen Roman, in dem G. Sch. nicht etwa die Öffnung der Grenzen verkündete, damals am 09.11.89. sondern die Bestätigung des weltweit größten Erdölvorkommes im Festlandsockel und Küstengebiet der DDR. Was es nicht alles gibt... hier gibt es Schwarzes Gold aus Warnemünde

Seine weiteren Neuerwerbungen hat der KaratekaDD im MesseBlogPost Nr. 6 dargestellt. Da ist vor allem manch indianisches und manch fantasymäßiges Buch dazu gekommen.

Nachts ist es leise in TeheranNicht beschrieben hat er ein Rezensionsexemplar des Verlages Kiepenheuer & Witsch. Es heißt Nachts ist es leise in Teheran von Shida Bazyar. Sie beschreibt darin die Geschichte einer iranisch-deutschen Familie. Sie beginnt 1979. "Ein hochaktueller, bewegender Roman über Revolution, Unterdrückung, Widerstand und dem ubedingten Wunsch nach Freiheit." (Buchrücken)


http://www.dtv.de/_cover/640/ziemlich_gute_gruende_am_leben_zu_bleiben-9783423280716.jpgBeim Lovelybooks - Bloggertreffen gab es einen Beutel mit einem Malbuch und einem weiteren, einem "persönlichen Leseexemplar" des DTV. Ich hätte tauschen sollen, das Malbuch habe ich verschenkt.
Matt Haig hat das Buch mit dem Titel Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben geschrieben. Und nun kann sich KaratekaDD auf depressive Spurensuche begeben. Irgendwann...





Reise durch DeutschlandAuf einem Spaziergang in Saarbrücken kam da eine buchhandlung vorbei. In dieser erklärte mir ein Buchhändler ungefragt aber sehr sehr schön ein Buch, das Anne schon rezensiert hatte. Ich zeigte ihm auf dem Handy die Rezension und nahm dann das Buch hier mit. Wusste gar nicht, dass Mark Twain eine solche Reise durch Deutschland unternommen hat. Ich dachte immer, der wäre ständig knapp bei Kasse. Übrigens gibt es beim Anacondaverlag auch Reise durch Europa.





Das wars. Noch ein Buch gibt es diesen Monat ganz bestimmt nicht.





TinSoldier

Nun ja, auch im März erwarb ich nur ein neues Buch für mein Bücherregal. Aber was für eines!
Diesmal ist es nämlich ein Klassiker der Jugendliteratur, den ich immer schon mal lesen wollte (nämlich, seit ich vor vielen vielen Jahren die wunderbare Verfilmung mit Judy Garland im Fernsehen sah). Und auch deshalb, weil der Titel zum Kanon der Weltliteratur zählt:
Es ist... eine wunderschöne Ausgabe von Lewis Carrolls Alice im Wunderland sowie der Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln in einer Übersetzung von Christian Enzensberger und mit Illustrationen von Floor Rieder.
Das Buch ist eine Lizenzausgabe der Büchergilde Gutenberg, als Wendebuch gestaltet und durchgehend reich illustriert. Das Buch, hier im Cover der niederländischen Ausgabe, wurde 2014 als schönster Buchumschlag in den Niederlanden prämiert.
Ein echtes Schmuckstück für den Bücherschrank also!





Anne Parden


Recht bescheiden war ich in diesem Monat. Eigentlich hat mich nur ein Überraschungsbuch erreicht, das mir vom Autor einfach so zugesendet wurde, wofür ich mich jedenfalls schon einmal herzlilch bedanken möchte...

"Erinnerungen an Philippe" von Jürgen VogelBand zwei ist dies bereits, und Band eins ('Der andere Ich') habe ich hier im Blog bereits rezensiert...

In Paris scheint die Aufklärung des Todes von Philippe in Gang zu geraten. Da Silvia von der Polizei dorthin gebeten wird, reist David ihr entgegen, um sie in diesem schwierigen Moment unterstützen zu können. Die erneute Konfrontation mit dem Verbrechen veranlasst Silvia, bewegend von der gemeinsamen Vergangenheit mit ihrem Mann zu berichten. Hierdurch erhält David einen tiefgründigen Einblick in Silvias Erinnerungen an Philippe.




Oh, halt, am letzten Tag des Monats flatterte dieses Buch auch noch ins Haus. Gewonnen habe ich es im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks - dass es bereits einen Tag nach der Verlosung hier sein würde, damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet! Im Vergleich zu Uwe, der sein Exemplar ja wohl auf der Buchmesse erhielt, freue ich mich aber schon aufs Buch! Denn schließlich war ich von Matt Haigs erstem Buch: ICH UND DIE MENSCHEN ja so unglaublich angetan. Ich bin wirklich schon sehr gespannt!

Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend.

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