Donnerstag, 7. April 2016

Barkawitz, Martin: Höllentunnel


Wenn dich das Nachtvolk holt ...


Hacker-Angriff in der Londoner U-Bahn! Eine schöne junge Frau ist spurlos verschwunden, aber es gibt keinen Hinweis auf ein Verbrechen. Oder? Detektiv Liam Carson ermittelt hartnäckig weiter. Gibt es wirklich eine Gruppe namens Nachtvolk, die in stillgelegten U-Bahnhöfen ein finsteres Imperium errichtet hat?

Liam entwickelt Gefühle für Janet, die Schwester der entführten Mia. Doch als sie das Opfer schließlich finden, ist die grausame Wahrheit kaum zu ertragen.

Werden Liam und Janet den ungleichen Kampf gegen einen charismatischen und rücksichtslosen Gegner gewinnen können?




  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 867 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 127 Seiten
  • Verlag: BookRix (4. April 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01DLRY7XO


















UNDERGROUND...




Ein Mythos rankt sich um die stillgelegten Schächte der Londoner U-Bahn. Eine geheime Gruppe, die sich das 'Nachtvolk' nennt, soll dort ihr Unwesen treiben und ein regelrechtes Imperium des Schreckens errichtet haben. Zu Gesicht bekommen hat sie noch niemand, so dass nicht klar ist, ob es sich tatsächlich nur um einen Mythos handelt. Doch als eine junge Frau nachts aus einer U-Bahn heraus verschwindet, befindet Liam Carson, dass es an der Zeit ist, diesem Mythos auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit der Schwester der Verschollenen macht er sich auf den Weg in den Untergrund...

Hier wird eine Geschichte präsentiert, die sich nicht nur aufgrund der geringen Seitenzahl flott lesen lässt. Der Schreibstil ist gefällig und flüssig, woran auch etliche vom Lektorat übersehene Fehler in dem ausschließlich als eBook erhältlichen Buch letztlich nichts ändern. Dabei erzählt Martin Barkawitz ausgesprochen bildhaft, so dass ich mir von den einzelnen Szenarien ebenso wie von der Gefühlslage der Charaktere wirklich ein gutes Bild machen konnte.

Dennoch empfand ich die Geschichte als solche eher als flach und an manchen Stellen auch nicht als besonders glaubwürdig. Und als ich las, dass der Autor unter verschiedenen Pseudonymen schon zahlreiche Romane geschrieben hat - u.a. mehrere hundert Heftromane, Taschenbücher und eBooks - kam mir das Wort 'Massenware' in den Kopf. Tatsächlich scheint diese Geschichte nach Schema F gestrickt zu sein, unkompliziert, nur mäßig spannend und mit recht klischeehaft angelegten Charakteren. Im Grunde also das, was man von einem Heftroman erwartet.

Ganz nett für zwischendurch, aber mehr eben auch nicht.


© Parden












Martin BarkawitzAmazon schreibt über den Autor:

Martin Barkawitz wurde am 22. Februar 1962 in Hamburg geboren. Nach einer kaufmännischen Berufsausbildung und diversen Formen des Leistungsbezuges beim Arbeitsamt studierte er auf dem Zweiten Bildungsweg Literaturwissenschaft und Soziologie. Job-Highlights waren bis zu diesem Zeitpunkt:
- Parkplatzwärter
- Hilfs-Fließbandarbeiter
- Junior-Texter in einer Werbeagentur

Da dem Autor diese Tätigkeit einen Heidenspaß bereitet hatten, kam eine ernsthaftige wissenschaftliche Laufbahn keinesfalls in Frage.

Barkawitz ließ sich daher von der leichten Muse küssen und beschloss, sein Leben ab sofort dem Schreiben von Unterhaltung zu widmen. Er spezialisierte sich auf Krimis, Western, Grusel sowie Schicksalsreporte für Frauenzeitschriften. Und weil er beim Schreiben stets nur wie erstarrt vor dem PC sitzt, findet man ihn in seiner Freizeit vorzugsweise beim Degenfechten auf der Planche - und zwar in Bewegung.

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