Samstag, 20. Dezember 2014

Fitzek, Sebastian: Passagier 23 (2)

Es kommt selten vor, dass wir ein Buch in einem Monat gleich zweimal ansprechen. Aber ich hatte Annes Rezension gelesen und ich hatte auch noch ein ordentliches Guthaben bei audible.de, so dass ich natürlich dieses Hörbuch mit herunter geladen habe.

Dieses Hörbuch, gelesen von einem Simon Jäger, habe ich nun über mehrere
Autofahrten gehört und wurde gestern beim Einparken in Dresden damit fertig. Ich blieb sogar noch ein wenig sitzen, denn es fehlten bis zum Ende noch ein paar Minuten.

Plötzlich ist das Buch beendet und Der Autor selbst greift ein. Er erzählt munter vieles über das Buch und seinen  Hintergrund. Ich hatte das Gefühl, da fehlt noch was. Plötzlich hört Fitzek auf und spricht den Anfang des Thrillers an: Der begann ja mit einer chirurgischen Operation, die den Anschein von Folter erzeugte. Das Thema hatte ich völlig vergessen. Der eigentliche Inhalt hatte diese Episode völlig überblendet. Hier kommt nun die Auflösung, die ich natürlich nicht verraten werde: Nur so viel, Es muss auf großen Schiffen wohl doch Ecken geben, die sind so was von geheim (gehalten)...

So etwas geht nur bei einem Hörbuch richtig, diese Idee, da noch etwas übrig zu behalten, fand ich echt faszinierend. Ich würde ja gern mal lesend erforschen, wie das im gedruckten Buch endet. Insgesamt war es äußerst spannend, manche Szenen schütteln einen: Ich hatte noch nie "erlebt" - gelesen - dass sich ein verdeckter Ermittler für die Glaubwürdigkeit seiner Rolle mit einer Zange einen Zahn abbricht um die notwendige Lücke im Gebiss zu haben. Ich wünsche ihm das Glück, die hübsche Zahnärztin "behalten" zu können... 

Also war dieses Hörbuch ein Erlebnis. Ob es "einige Längen" hatte, wie Anne schrieb, kann ich nicht beurteilen. Das Pseudowienerische hat mich auch nicht sonderlich gestört. 

► zum Hörbuch bei Thalia
DNB

© KaratekaDD

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