Freitag, 23. Oktober 2015

CLANCY, Tom: Autorenseite

Biografisches & Bibliografisches
  • geboren am 12.04.1947 in Baltimore
  • als Thomas Leo Clancy jr.
  • Loyola High School class of 1965
  • Loyola College class of 1969
  • gestorben am 02.10.2013 in Baltimore

Damit wurde der Reihe um den neuen Agenten Max Moore vorzeitig ein Ende gesetzt. Der US-Amerikaner Mark Greaney schreibt an der Reihe weiter. 


Rezensionen
 



Geschichten & Sonstiges

Warum ich Tom Clancy mag? Das weis ich manchmal selber nicht. Auf ihn aufmerksam wurde ich "genau" wie alle anderen. Durch JAGD AUF ROTER OKTOBER. Oder besser gesagt, vom Film zum Buch und dann immer weiter. Außerdem hatte ich Harrison Ford in STUNDE DER PATRIOTEN gesehen. Und irgendwann erzähle ein Kollege mal, dass es da Bücher gibt. So fing es an. Neben den Romanen hatten es mir bald auch die Sachbücher angetan. Eine Reihe davon habe ich im Regal. Die Beschreibungen der Nuclear Submarines, der Amoured Cavalry, der Special Forces, der US-Marines, der Aircraft Carrier, der Fighter Wings und einigen mehr sind schon mal deshalb interessant, weil des Autoren Sachverstand in den Romanen um Jack RYAN und nun Max MOORE deutlich zum Ausdruck kommt und die Romane, die ich als Technik-Thriller bezeichnen möchte, davon leben. Jedes Sachbuch endet mit einem fiktiven Einsatzszenario und diese sind mehr oder weniger in den Romanen wieder zu finden.

Die Reihen in denen er als Mitautor seinen Namen gab wie NET FORCES oder OP CENTER gefallen mir nicht. Eines hab ich mal gelesen, das strotzte von Ungereimthalten und falschen Beschreibungen zum Beispiel der Russischen Armee, das "kann" gar nicht von Clancy gewesen sein. Er sollte lieber bei seinen eigenen Geschichten bleiben.

Clancy erscheint mir als ein "unverbesserlicher" US-Patriot, der den Einsatz amerikanischen Militärs in aller Welt befürwortet, wenn es notwendig ist. Was notwendig ist, davon haben die US-Amerikaner bekanntlich eine sehr eigene Meinung. Trotzdem klingt in den Romanen auch Kritik an, wenn es um die Rolle der Regierung geht. Auch ist die Sicht auf das Trauma Vietnam in den Sachbüchern interessant. Hier geht er sachlich und informativ auf die daraus resultierenden Veränderungen in Personalgewinnung, Ausrüstung und Ausbildung ein.

Inzwischen umfassen die Romane eine Zeitspanne von 50 Jahren. Vom unbedingten Kalten Krieg, 1970 über das Pabstattentat und die Jagd nach Osama bin Laden bis zur Krimannexion in diesem Jahr. Mal sehen, wie es weiter geht,inzwischen schreiben ja Co-Autoren an weiteren Romanen. (siehe Jack Ryan - Seite)

PS: Die Namen von Schule und College lassen auf einen Jesuitenzusammenhang schließen. Nicht umsonst hat seine Hauptfigur Jack Ryan an einem solchen College Geschichte studiert. Jesuiten-College und Patriotismus: Da haben wir doch mal den "Beweis" für ein gängiges Klischee. (KaratekaDD)

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© karatekadd, 30.01.2016

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